Feuerwehr Thalburg: RTW des Arbeiter-Samariter-Bundes
- Jochen Bucher
- User
- Beiträge: 1837
- Registriert: 17.05.2007, 11:50
- Postleitzahl: 95111
- Land: Deutschland
- Wohnort: Rehau
Re: Feuerwehr Thalburg: RTW des Arbeiter-Samariter-Bundes
Hallo Harald,
auch wenn ich mit der grün-weißen Kombination nichts anzufangen weiß, muss ich sagen, es ist schon wieder erstaunlich, mit welcher Präzision und vor allem Geschwindigkeit du hier arbeitest!
Die Unterbrechung Deiner Modellbauaktivität kann ich nur als extreme schöpferische Pause werten.
Persönlich freut es mich, dass Du die optische Einschränkung, die Du ja selbst als Knockout-Kriterium für weitere Modelle eingestuft hast, scheinbar recht gut im Griff hast und nun weitere Kunstwerke schaffen kannst.
Mit dieser perfekten Fieselarbeit erinnerst du mich an die rot-weißen Kombinationen von Jürgen und Fido, der ja auch ein olles Wiking MB-G Modell mit solcher Intarsienarbeit in ein rot-weißes Kunstwerk verwandelt hat.
Viel Erfolg bei der Umsetzung!
auch wenn ich mit der grün-weißen Kombination nichts anzufangen weiß, muss ich sagen, es ist schon wieder erstaunlich, mit welcher Präzision und vor allem Geschwindigkeit du hier arbeitest!
Die Unterbrechung Deiner Modellbauaktivität kann ich nur als extreme schöpferische Pause werten.
Persönlich freut es mich, dass Du die optische Einschränkung, die Du ja selbst als Knockout-Kriterium für weitere Modelle eingestuft hast, scheinbar recht gut im Griff hast und nun weitere Kunstwerke schaffen kannst.
Mit dieser perfekten Fieselarbeit erinnerst du mich an die rot-weißen Kombinationen von Jürgen und Fido, der ja auch ein olles Wiking MB-G Modell mit solcher Intarsienarbeit in ein rot-weißes Kunstwerk verwandelt hat.
Viel Erfolg bei der Umsetzung!
Grüße aus Hochfranken
Jochen
Aus Fehlern lernt man, aber man muss nicht jeden Fehler selber machen!
Jochen
Aus Fehlern lernt man, aber man muss nicht jeden Fehler selber machen!
-
Michael Buchloh
- User
- Beiträge: 72
- Registriert: 24.04.2007, 19:19
- Postleitzahl: 47495
- Land: Deutschland
- Wohnort: Rheinberg
Re: Feuerwehr Thalburg: RTW des Arbeiter-Samariter-Bundes
Hallo Jochen,
Mit der Intarsienarbeit kennt Harald sich aus.
Wenn ich da an seinen rot weißen RTW denke den er auch aus 2 Wikingmodellen hergestellt hat.
Ich fand das Modell damals sehr beeindruckend.
Mit der Intarsienarbeit kennt Harald sich aus.
Wenn ich da an seinen rot weißen RTW denke den er auch aus 2 Wikingmodellen hergestellt hat.
Ich fand das Modell damals sehr beeindruckend.
Gruß
Michael
Michael
- Harald Karutz
- Administrator
- Beiträge: 1831
- Registriert: 19.04.2007, 20:00
- Postleitzahl: 45470
- Land: Deutschland
- Wohnort: Mülheim an der Ruhr
- Kontaktdaten:
Re: Feuerwehr Thalburg: RTW des Arbeiter-Samariter-Bundes
Vielen Dank für Eure Kommentare - Feedback ist doch immer schön! 
Inzwischen ist es auch ein bisschen weiter gegangen. Das geht leider alles nicht so schnell, weil jede einzelne Klebestelle erst einmal aushärten muss, bevor die nächste Stelle in Angriff genommen werden kann…
Und: Ich muss etwas gestehen! An der Front habe ich ungefähr 0,1mm zuviel Material abgetragen, so dass ich leider erst einen zweiten grünen VW LT besorgen musste… Mist! Aber shit happens! Und schon früher hat mal ein weiser Bastelexperte geschrieben: „Mein Abfallkorb ist voll mit halben Fahrerhäusern!“
Mit allen anderen Stellen bin ich soweit zufrieden: Die Nahtstellen sind nicht alle hundertprozentig perfekt, aber so, dass man doch ganz gut damit leben kann! Wenn erst einmal alle Details bemalt und Decals angebracht sind, fallen kleinste Ungereimtheiten nicht mehr auf (hoffe ich)…
Am Übergang zwischen dem grünen und dem weißen Karosserieteil vorne an den Türen ist übrigens ein deutlicher Versatz zu sehen. Dafür kann ich aber nichts, weil der schon von Wiking aus so vorhanden ist… Zwar hätte ich die Teile passender zusammensetzen können als es im Original der Fall gewesen ist - aber dann passt nachher die Verglasung und/oder das Fahrgestell nicht mehr…
Da der eine oder andere vielleicht fragt, wie sich die Kleberei bei so einem Modell machen lässt, dazu noch zwei, drei Worte:
Als erstes muss natürlich alles so passend wie möglich zurecht gefeilt werden. Die Teile müssen ohne Druck (!) so aneinandergelegt werden können, dass kein Spalt mehr sichtbar ist. Was hilft, ist ein Blick in stärkeres Gegenlicht: Dringt noch irgendwo ein Lichtstrahl durch, muss nachgearbeitet werden!
Dann werden die Teile mit minimalstem (!) Klebstoffeinsatz direkt auf den Schnittkanten behutsam aneinander geheftet. Nur so, dass es gerade hält!
Anschließend werden die Teile mit Klebeband (von Tamiya) möglichst „straff“ in ihren Positionen fixiert.
Und DANN kommt erst die eigentliche Verklebung: Ich trage relativ viel Klebstoff von innen NEBEN die Schnittkante auf. Der wird mit einem Zahnstocher hin und her geschmiert, sodass sich eine Klebstoff-Kunststoff-Pampe bildet. Erst wenn diese recht zäh und „dickflüssig“ ist, schiebe ich diese Masse mit dem Zahnstocher über die eigentliche Nahtstelle, und die jeweiligen Teile werden fest miteinander verschweißt.
Hat man sorgfältig gearbeitet, dringt kein Kleber nach außen (würde das passieren, wäre es sozusagen der Super-Gau). Und: Im Idealfall sind die Teile so fest verschweißt, dass sie wie EIN Teil erscheinen (und auch so belastbar sind)!
Hier nun noch aktuelle Fotos - die Bilder aus dem Kriegsgebiet - also von der Front - kommen, wenn meine Nerven sich wieder beruhigt haben!
Inzwischen ist es auch ein bisschen weiter gegangen. Das geht leider alles nicht so schnell, weil jede einzelne Klebestelle erst einmal aushärten muss, bevor die nächste Stelle in Angriff genommen werden kann…
Und: Ich muss etwas gestehen! An der Front habe ich ungefähr 0,1mm zuviel Material abgetragen, so dass ich leider erst einen zweiten grünen VW LT besorgen musste… Mist! Aber shit happens! Und schon früher hat mal ein weiser Bastelexperte geschrieben: „Mein Abfallkorb ist voll mit halben Fahrerhäusern!“
Mit allen anderen Stellen bin ich soweit zufrieden: Die Nahtstellen sind nicht alle hundertprozentig perfekt, aber so, dass man doch ganz gut damit leben kann! Wenn erst einmal alle Details bemalt und Decals angebracht sind, fallen kleinste Ungereimtheiten nicht mehr auf (hoffe ich)…
Am Übergang zwischen dem grünen und dem weißen Karosserieteil vorne an den Türen ist übrigens ein deutlicher Versatz zu sehen. Dafür kann ich aber nichts, weil der schon von Wiking aus so vorhanden ist… Zwar hätte ich die Teile passender zusammensetzen können als es im Original der Fall gewesen ist - aber dann passt nachher die Verglasung und/oder das Fahrgestell nicht mehr…
Da der eine oder andere vielleicht fragt, wie sich die Kleberei bei so einem Modell machen lässt, dazu noch zwei, drei Worte:
Als erstes muss natürlich alles so passend wie möglich zurecht gefeilt werden. Die Teile müssen ohne Druck (!) so aneinandergelegt werden können, dass kein Spalt mehr sichtbar ist. Was hilft, ist ein Blick in stärkeres Gegenlicht: Dringt noch irgendwo ein Lichtstrahl durch, muss nachgearbeitet werden!
Dann werden die Teile mit minimalstem (!) Klebstoffeinsatz direkt auf den Schnittkanten behutsam aneinander geheftet. Nur so, dass es gerade hält!
Anschließend werden die Teile mit Klebeband (von Tamiya) möglichst „straff“ in ihren Positionen fixiert.
Und DANN kommt erst die eigentliche Verklebung: Ich trage relativ viel Klebstoff von innen NEBEN die Schnittkante auf. Der wird mit einem Zahnstocher hin und her geschmiert, sodass sich eine Klebstoff-Kunststoff-Pampe bildet. Erst wenn diese recht zäh und „dickflüssig“ ist, schiebe ich diese Masse mit dem Zahnstocher über die eigentliche Nahtstelle, und die jeweiligen Teile werden fest miteinander verschweißt.
Hat man sorgfältig gearbeitet, dringt kein Kleber nach außen (würde das passieren, wäre es sozusagen der Super-Gau). Und: Im Idealfall sind die Teile so fest verschweißt, dass sie wie EIN Teil erscheinen (und auch so belastbar sind)!
Hier nun noch aktuelle Fotos - die Bilder aus dem Kriegsgebiet - also von der Front - kommen, wenn meine Nerven sich wieder beruhigt haben!
"Gesägt, nicht lackiert!"
- Harald Karutz
- Administrator
- Beiträge: 1831
- Registriert: 19.04.2007, 20:00
- Postleitzahl: 45470
- Land: Deutschland
- Wohnort: Mülheim an der Ruhr
- Kontaktdaten:
Re: Feuerwehr Thalburg: RTW des Arbeiter-Samariter-Bundes
Ich kann es kaum erwarten, genau diese beiden nebeneinander zu stellen!Michael Buchloh hat geschrieben: ↑05.08.2026, 17:05 Wenn ich da an seinen rot weißen RTW denke den er auch aus 2 Wikingmodellen hergestellt hat. Ich fand das Modell damals sehr beeindruckend.
Dann kommt noch der schräg zersägte Baby-NAW dazu - in gelb, vielleicht erinnert der eine oder andere sich auch daran noch!
"Gesägt, nicht lackiert!"
- Wolfgang Brang
- User
- Beiträge: 1525
- Registriert: 07.05.2007, 14:34
- Postleitzahl: 61231
- Land: Deutschland
- Wohnort: Bad Nauheim
- Kontaktdaten:
Re: Feuerwehr Thalburg: RTW des Arbeiter-Samariter-Bundes
Hallo Harald,
diese Art Fotos zeigen in der Vergrößerung üblicherweise auch die aller letzten Schluderstellen beim Modellbau. Aber hier zeigen sie einfach nur die Qualität deiner Arbeit. Wenn ich mir nur die Scharniere der beiden Hecktüren anschaue. Genau in der Mitte verläuft die Farbtrennung. Einfach nur genial!!
Bis dann
Wolfgang
diese Art Fotos zeigen in der Vergrößerung üblicherweise auch die aller letzten Schluderstellen beim Modellbau. Aber hier zeigen sie einfach nur die Qualität deiner Arbeit. Wenn ich mir nur die Scharniere der beiden Hecktüren anschaue. Genau in der Mitte verläuft die Farbtrennung. Einfach nur genial!!
Bis dann
Wolfgang
, der mit den grossen roten/ blauen/ orangenen und grünen Modellen!!!
(Rettung, Brandbekämpfung und Hilfeleistung zu Lande, zu Wasser und aus der Luft)
(Rettung, Brandbekämpfung und Hilfeleistung zu Lande, zu Wasser und aus der Luft)
- Harald Karutz
- Administrator
- Beiträge: 1831
- Registriert: 19.04.2007, 20:00
- Postleitzahl: 45470
- Land: Deutschland
- Wohnort: Mülheim an der Ruhr
- Kontaktdaten:
Re: Feuerwehr Thalburg: RTW des Arbeiter-Samariter-Bundes
Heute nur ein kurzes Foto von der Front: Meine Nerven liegen blank, und das war tatsächlich nicht so witzig… Ich denke, mit dem Ergebnis kann man leben…
Das grüne Stück unten ist bislang nur gesteckt, d. h. dieses Teil wird noch ausgerichtet, und dieser kleine Versatz verschwindet noch… Im oberen Bereich ist bereits alles verklebt, aber leider nicht perfekt - besser habe ich es beim besten Willen jedoch nicht hinbekommen…
Zu beachten ist bitte noch der rekonstruierte Scheibenwischer, den das ursprüngliche Wischerblatt ist natürlich dem Sägeschnitt zum Opfer gefallen!
Das grüne Stück unten ist bislang nur gesteckt, d. h. dieses Teil wird noch ausgerichtet, und dieser kleine Versatz verschwindet noch… Im oberen Bereich ist bereits alles verklebt, aber leider nicht perfekt - besser habe ich es beim besten Willen jedoch nicht hinbekommen…
Zu beachten ist bitte noch der rekonstruierte Scheibenwischer, den das ursprüngliche Wischerblatt ist natürlich dem Sägeschnitt zum Opfer gefallen!
"Gesägt, nicht lackiert!"
- Marcus Schier
- User
- Beiträge: 866
- Registriert: 23.12.2007, 15:26
- Postleitzahl: 29574
- Land: Deutschland
- Wohnort: Ebstorf
Re: Feuerwehr Thalburg: RTW des Arbeiter-Samariter-Bundes
Hey Harald,
wo sagtest Du gleich, ist es "leider nicht perfekt" ?
wo sagtest Du gleich, ist es "leider nicht perfekt" ?
Immer der Sonne entgegen...!
- Harald Karutz
- Administrator
- Beiträge: 1831
- Registriert: 19.04.2007, 20:00
- Postleitzahl: 45470
- Land: Deutschland
- Wohnort: Mülheim an der Ruhr
- Kontaktdaten:
Re: Feuerwehr Thalburg: RTW des Arbeiter-Samariter-Bundes
Hmm… vielleicht liegt es an der Lupenbrille, mit der inzwischen arbeite - womöglich bin ich jetzt etwas übergenau… aber es gibt schon kleinere „Versatze“ zwischen den grünen und weißen Teilen…wo sagtest Du gleich, ist es "leider nicht perfekt" ?
Auf der anderen Seite haben auch Originalfahrzeuge durchaus Spaltmaße - und produktionsbedingt haben ja auch Fertigmodelle in 1:87 immer gewisse Nuten und „Spielräume“ zwischen Einzelteilen… also ist es insgesamt schon ok…
Was ich anstrebe, ist ja immer ein Spaltmaß von 0, und eine Passgenauigkeit von 100 Prozent. Das habe ich diesmal sicherlich nicht oder zumindest nicht an allen Nahtstellen erreicht - macht aber nix, weil es trotzdem Spaß gemacht hat!
Der Innenraum ist auch schon lackiert (von innen mache ich das ja, nur von außen nicht - hihi)… Fensterrahmen sind ebenfalls schon mattschwarz ausgelegt…
Bald kommt ein besonders spannender Moment: Der Zusammenbau! Dabei zeigt sich dann, ob auch wirklich noch alles passt… Vor allem beim Einsetzen der Verglasung bin ich ein wenig aufgeregt… ist die Karosserie durch das Feilen jetzt nämlich minimal zu schmal geworden, macht es „knack“ - und dann stehe ich da…
"Gesägt, nicht lackiert!"