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Re: Erfahrungen mit Lux Druck- u. Lackentferner DLE 90

Verfasst: 30.01.2013, 18:35
von Ralf Schulz
Florian Brieke hat geschrieben:aber die großen weißen Flächen vom Fahrerhaus haben leider Rückstände in den Türfugen hinterlassen. Wie bekomme ich die am besten wieder weg?
Im Prinzip genau so wie die Flächen, nur diesmal mit Hilfe eines angespitzten Zahnstochers, der ein bisschen beim "Abschaben" der Farbe helfen muss... ;-)

Re: Erfahrungen mit Lux Druck- u. Lackentferner DLE 90

Verfasst: 08.02.2013, 13:40
von Oliver Roschke
'Mahlzeit!

Mal 'ne Frage an die Polierer: Was für Polieturpaste nehmt ihr denn, nach dem "luxen"? Kann ich meine normale Polierpaste aus dem KFZ-Bereich nehmen? Also Autopolietur, Chrompolietur, Metallpolierpaste...? :shock:

Gruß, Oliver

Re: Erfahrungen mit Lux Druck- u. Lackentferner DLE 90

Verfasst: 08.02.2013, 16:18
von Stephan Vogel

Re: Erfahrungen mit Lux Druck- u. Lackentferner DLE 90

Verfasst: 08.02.2013, 16:34
von Jürgen Mischur
Hallo, Oliver! :D

Ich benutze schon seit Jahren zum Entfernen von Schleifspuren oder Bedruckungsresten nur die Duplitec-Polierpaste von Vogelsang. Das Auto glänzt danach wie neu! :wink:
Die KSP von Lux nehme ich nur für die üblichen Fettfinger :mrgreen: und andere leichte Verschmutzungen - speziell für die Reinigung von Glaseinsätzen ist sie bestens geeignet!

Gruß, Jürgen

Re: Erfahrungen mit Lux Druck- u. Lackentferner DLE 90

Verfasst: 08.02.2013, 18:41
von Jürgen Hass
Und woher bekommst du deine Polierpaste wenn ich mal nachfragen darf?

Ich finde da unter Google Suche nämlich nichts.

Grüße
Jürgen

Re: Erfahrungen mit Lux Druck- u. Lackentferner DLE 90

Verfasst: 08.02.2013, 19:05
von Jürgen Mischur
Wie gesagt:
Ich benutze schon seit Jahren [...] nur die Duplitec-Polierpaste
Und so eine 75-g-Tube hält eeeeeewig! :mrgreen: Das bedeutet aber, ich habe schon seit Jahren keine Paste mehr gekauft. Es könnte also durchaus sein, dass es sowohl Hersteller wie Produkt schon lange nicht mehr gibt! Tut mir traurig.... :|

Hier ist mal der interessante Teil der Tubenbedruckung:
Duplitec-Polierpaste 75 Gramm
Kurt Vogelsang GmbH, D-74855 Haßmersheim, Tel. 06266/75-0
Importeur: Kurt Vogelsang AG, CH-8604 Volketswil
Barcode 4 048500 159800
Gruß, Jürgen

Re: Erfahrungen mit Lux Druck- u. Lackentferner DLE 90

Verfasst: 08.02.2013, 22:22
von Sandro Höll
Hallo,
ich verwende seit langer Zeit von Perloplast "SOFT-Plastikpflege".Ist eine 125g Flasche.
Das Mittel ist dünnflüssig,geht also auch in die Fugen der Türen und nimmt die Rüchstände mit.Ist auch sehr sparsam im Gebrauch.
Die jetzige Flasche hab ich jetzt schon lang.
Erhältlich im Autozubehörhandel.

mit gruß Sandro

Re: Erfahrungen mit Lux Druck- u. Lackentferner DLE 90

Verfasst: 06.10.2014, 18:17
von Johannes Hochmuth
Hat jemand Erfahrung mit dem abluxen eines Dekon-P von Rietze ? Ich suche derzeit zwar schon nach dem neutralen Modell, denke aber nicht, dass ich fündig werde :( Ich würde dann wahrscheinlich ein Modell vom Roten Kreuz oder Malteser nehmen. Da man hier öfters mal von Problemen mit Lux und Rietze liest und ich keine 20€ in die Tonne kloppen will, würde ich gerne wissen, ob jemand damit Erfahrung hat :wink:

Re: Erfahrungen mit Lux Druck- u. Lackentferner DLE 90

Verfasst: 06.10.2014, 18:35
von Frank Diepers
Hallo Johannes,

es gibt das Dekon-P auch in einer neutralen Variante:

http://www.die-modelle.net/product_info ... utral.html

Re: Erfahrungen mit Lux Druck- u. Lackentferner DLE 90

Verfasst: 06.10.2014, 20:29
von Johannes Hochmuth
Danke für die Info. Das mit dem neutralen Modell wusste ich bereits. Leider hat die google-Suche mit Artikelnummer im Vorfeld nichts ergeben. Jetzt habe ich aber in den tiefen des Netzes eine seriöse Bezugsquelle gefunden.

Wiking und Lux

Verfasst: 22.01.2026, 17:35
von Dirk Wieczorek
Hallo zusammen,

Ich hatte gerade die unangenehme Erfahrung machen müssen das sich manche Wiking-Kunststoffe und Lux nicht vertragen. Folgendes ist passiert: Beim "abluxen" von Bedruckungen an einem Wiking-Modell mittels Wattestäbchen wurde die Kabine auf einmal so spröde das es durch den reinen Druck beim festhalten in mehrere Teile zerbrochen ist. Sowas hatte ich noch nie. (Wiking U 411)

Ich hatte zum Glück noch eine Kabine übrig und habe die Bedruckungen dann einfach abgeschabt.

Grüße, Dirk

Re: Wiking und Lux

Verfasst: 22.01.2026, 20:04
von Johannes Peter
Hallo Dirk,

das gleiche Symptom hatte ich bereits bei der Iveco MK Serie von Rietze (TLF Frankfurt und LF Viernheim) sowie beim Busch Iveco Daily 1. Generation. Auch hier reichte das Modell in der Hand zu halten dass die Teile zersprungen sind nachdem man das LUX DLE90 aufgetupft hat.

Gruß Johannes

Re: Erfahrungen mit Lux Druck- u. Lackentferner DLE 90

Verfasst: 23.01.2026, 00:35
von Ralf Schulz
Das Zeug von Lux habe ich (leider) nicht, aber ein eigentlich super Lackentferner von Green Stuff World. Der sollte auch keinen Kunststoff angreifen, und doch habe ich damit vor wenigen Tagen alle vier verchromten Felgen eines Brekina Modells in jeweils mehrere Einzelteile zerlegt. Auch sind mir von einem anderen Brekina Modell unlängst Teile, welche eigentlich keine sein sollten, von Dachsäulen abgefallen. Mehrere Wikinger habe ich mit Dowanol PM in "Einzelteile" zerlegt.

Schon vor Jahren ist gerade Herpa mit recht sprödem Kunststoff aufgefallen, der zu Haarrissbildung neigte. Und genau das sind solche Stellen, die auch den besagten Felgen und Karosserien zum Verhängnis wurden. Teilweise habe ich diese Risse durch eigene Gravuren oder tieferes Auskratzen von Türrillen wohl selber verursacht bzw. verstärkt. Aber so oder so, der heutige Kunststoff ist offenbar anders als noch vor einigen Jahren, und das offensichtlich Hersteller übergreifend. Die alten Formeln der Druck- und Lackentferner passen nun nicht mehr dazu und wirken deutlich heftiger.
Ich hatte auch mal ein Herpa Auto zwei- bis dreimal nacheinander in Spiritus eingelegt, um den Lack zu entfernen (einmal den von Herpa selber, danach fehlgeschlagene Lackierversuche von mir), das sollte kein Problem sein. Auch hier hatten sich dann plötzlich unzähliche Haarrisse gezeigt (durch die im Spiritus gelöste Farbe sichtbar geworden), alle entlang des Plastikflusses in den Spritzform!

Bei den besagten älteren Problemen mit Herpa wurde vermutet, dass letztlich nicht mehr genug Weichmacher im Plastik war, denn Spritzlingsreste wurden ja schon damals wieder zu Granulat verarbeitet und für neue Modelle hergenommen. Recycling ist immer gut, hat aber offensichtlich auch Nachteile. In wieweit der Kunststoff der heutigen Modelle aus recyceltem Material besteht, vermag ich nicht zu beurteilen (dass wieder eingeschmolzen wird, ist klar, nur nicht das Mengenverhältnis zu frischem Material), aber ich gehe davon aus, dass grundsätzlich die Kunststoffqualität heute eine andere ist als früher. Ob rein aus Kostengründen, Umweltschutzgründen mittels weniger oder anderen Weichmachern, oder eben durch vermehrte Wiederverwendung bleibt dahingestellt. Aber ich fürchte, solche Vorkommnisse wird es in Zukunft noch öfters geben. Das Blöde dabei ist halt, mal geht es gut, mal nicht, egal bei welchem Hersteller.
Ab und an sieht man allerdings schon "Sollbruchstellen", gerade z.B. dünne Pkw-Dächer bei Wiking sind hier sehr anfällig oder fest auf Metallachsen gestecke Felgen. Kann man diese bereits bei einem neuen, "jungfräulichen" Modell erkennen, kann man schon erahnen, worauf man sich einlässt. Allerdings sind Haarrisse leider oft nicht erkennbar (insbesondere bei lackierten Modellen) und werden eben erst durch den Druck- und Lackentferner so richtig "ausgelöst". Da ist man echt in den Allerwertesten gekniffen - es lebe das Lotteriespiel!