@Harald:
Ach so, ich verstehe - okay, da bin ich einem kleinen "theoretisch-bastlerischem Irrtum" erlegen...
Das erklärt für mich (auch), warum die Naht auf den Fotos in dieser Form zu sehen ist; allerdings nicht völlig, warum sie mit dem bloßen Auge und delbst der Lupenbrille nicht sichtbar ist (das sollte physikalisch gar nicht möglich sein, besser gesagt, diese Stoßkante sollte auf jeden Fall sichtbar sein, wenn auch vielleicht nur extrem schwach). Diese kaum merkliche Abrundung könnte es geben, für wahrscheinlicher halte ich hier aber eine mikroskopisch fein aufgeraute Kante (Schnittfläche), welche die Lichtbrechung verändert, man sieht ja auf den Bildern ganz rings herum die Kanten "leuchten".
Im Prinzip fiele mir da eine mögliche Lösung ein, die aber bei der Umsetzung genauso gut das Gegenteil erreichen könnte: Je nachdem wie nah der Kleber auf der Rückseite diesen Teilekanten gekommen ist (oder eben nicht), wäre da eine mikroskopisch kleine "Lücke" hinter dieser Nahtstelle; ein kleiner Tropfen Isopropanol, vielleicht sogar Aceton exakt positioniert angesetzt könnte durch die Kapillarwirkung so zwischen die Schnittflächen gezogen werden, dass sich diese fein aufgerauten Flächen mit samt dem "extremen Feinstaub", den man gar nicht weg geputzt bekommt, verfüllen und optisch weiter verschwinden, nun auch für die Kamera.
Wenn es hingegen blöd läuft, verschmelzen diese rauen Flächen und v.a. die Kanten ziehen sich dabei faktisch zurück, was erst recht einen - wenn auch sehr feinen - Spalt entstehen lässt.
Beides kenne ich selber, wenn auch nicht in dieser speziellen Konstellation/Situation. Es käme mal auf einen gezielten Versuch an - außerhalb des eigentlichen Modells, versteht sich. Aber alle Theorie ist grau, selbst bei einem Erfolg dort gäbe es noch zu viele Unwägbarkeiten am richtigen Teil, ein gleicher Erfolg wäre nicht 100 %ig garantiert. Sehr knifflige Sache... Ich denke, mit Spiritus oder Isopropanol würde ich persönlich es wagen, da kann eigentlich nichts passieren - sowohl negativ wie halt auch positiv... Aber im Zweifelsfall diesen Fotoeffekt einfach ignorieren und es so belassen, wie es nun eben ist, die menschliche Wahrnehmung ist hier höher zu werten, denke ich.
Ansonsten ist das halt eben die von Martin benannte Blech-Stoßkante, wobei dann die "Flüssigkeitsmethode" sogar auf jeden Fall sinnvoll wäre.
(Ja, das sind sehr viele Überlegungen und noch mehr Text für das kurze Fazit: Einfach erstaunt zur Kenntnis nehmen und ansonsten schlicht ignorieren.
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