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 Betreff des Beitrags: Re: Feuerwehr Allenstedt
BeitragVerfasst: 30.11.2017, 15:03 
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Der Büssing-8000-Löschzug

..., der eigentlich ja gar keiner ist, bekommt Zuwachs. Nachdem sich der 1950 gelieferte RKW 10, bei dem die Stadtväter den schweren Büssing 8000 den üblichen Sechseinhalbtonnern von Mercedes oder Magirus vorzogen, bei mehreren schweren Bergungseinsätzen gut bewährt hatte, kam schnell der Wunsch nach einem richtig großen "Tanker" auf -- man hatte ja doch mit einigen holzverarbeitenden Betrieben recht große Brandlasten in den gewerblichen Bereichen der Südstadt, und auch wenn die üblichen TLF 15 flinker waren, hätte man bei Großbränden davon dann ja doch wieder mehrere gebraucht, wohingegen ein einziger schwerer Tanker da schon mehr ausrichten könne.

Da der Büssing als Chassis des RKW vom Personal in höchsten Tönen gepriesen wurde, lag nahe, den Nutzlastvorteil des Achttonners auch hier für zusätzlichen Wasservorrat zu nutzen. Unter Verwendung einer guterhaltenen Pumpe aus einer ausgemusterten KS 25 entstand der Wagen beim örtlichen Karosseriebaubetrieb, Aufbauhersteller und Gelegenheits-Feuerwehr-Ausrüster Ermelmann. Das Fahrerhaus entspricht dabei im Gegensatz zum leicht verlängerten des RKW der üblichen Bauart dieses Betriebes, wie man sie auch auf normalen Lastwagen findet.

Bild Bild Bild

Das Modell entsteht aus fünf Hauptkomponenten:
  • einem Chassis vom Brekina Büssing 8000 S 13 (verkürzt)
  • einer Kabine vom Wiking Büssing 8000 (neueres Modell)
  • einem Tankaufbau vom Roskopf Mercedes L 5
  • einem Satz Geräteraumtüren vom Brekina Magirus S 3500 TLF 15/51 (Omnibusbauform)
  • einer Heckpumpe vom Roco Mercedes L 4500 LF 25 ex GLG

Rechts ist der Aufbau schon weitgehend in "Sollform"; die Lücke überm Dieseltank wird noch mit zwei Klappen (hinter denen die Saugschläuche quer zur Fahrtrichtung eingeschoben werden) verschlossen, zwischen denen der Tankstutzen ins Freie ragen wird. Links wird der Aufbau im Prinzip genauso, bis auf den unteren Bereich, wo sich zwei Haspeln hinter den Klappen verbergen. Längs über die Pumpe kommt noch ne freistehende Schnellangriffshaspel, vielleicht auch zwei, und das Dach wird natürlich auch noch beladen -- da gibts ja drüben in Nordstadt wieder ein wunderbares Vorbild zum Abkucken :mrgreen: Das Dach wird über eine Leiter rechts über der Hinterachse bestiegen.

Die Tankrückseite war beim Roskopf-Modell die des Pumpenschranks; sie wird noch verkleidet, denn hier stellt der aus dem Aufbau herausragende schmale Teil über der Hinterachse natürlich das freiliegende hintere Ende des Löschwassertanks dar. Von den drei Einfüllstutzen im Scheitel kommen die hinteren beiden auch noch weg, das Roskopf-Modell ist anscheinend ein Dreikammer-Tanklaster.

Der Bau passierte an sich eher spontan, allerdings gefielen mir die oben nach innen zurückweichenden Geräteraumtüren der ersten Stellprobe nicht, da mußte noch unterfüttert werden:

Bild

Stimmt, eine abnehmbare Schlauchhaspel ans Heck bekommt er auch noch. Der Überhang sieht zwar episch aus, ist aber tatsächlich nicht größer als bei der Sackbachweiler DL 26.

1954 stand dann die Beschaffung eines weiteren "Schwerwagens" an, es wurde für die Neubausiedlung im Westend eine richtig große DL gebraucht. Da die Wehrmänner weiterhin voll des Lobes über ihre beiden "dicken Braunschweiger" waren und auch die örtliche Büssingvertretung sich bestens um die Wagen kümmerte, war die Entscheidung für einen weiteren 8000 schnell gefallen. Der Aufbau der Kabine, diesmal für eine Staffel, erfolgte erneut bei Ermelmann, der Rest kam von Metz:

Bild

Hier die erste Stellprobe dieser DL 37 (oder vielleicht auch mehr als 37, ich hab noch nicht nachgemessen) neben dem RKW. Auch hier wird das Chassis evtl. noch gekürzt, je nachdem wie es sich mit dem Leiterstuhl mit Kettenbogen dann ausgeht beim Drehen um 180° -- es gab beim 8000 S 13, wie er ab 1952 angeboten wurde, ja außer dem alten Radstand von 5,35 m auch einen längeren von 5,65 m, mal sehen welchen wir da brauchen.

Der Herpa-Leiterstuhl ist nur ein Platzhalter, der Leiterpark wird aus zwei Herpa-SE-Leitern zusammengefrokelt -- bewährtes Prinzip: wenn man sich aus filigran, korrekt verstrebt und preiswert nur zwei Attribute aussuchen darf, nehme ich eben filigran und preiswert, das Auto ist ja eh fiktiv. Wegen des anderen Vorbilds kommt die (längere) Motorhaube ebenfalls vom Brekina-Chassisspender. Die beiden Kabinen, die zu der eleganten, für frühe Metz-Kettenbogenleitern typischen Staffelkabine mit schräger Heckscheibe zusammenfanden, stammen ebenfalls von Wiking-8000ern.

Und das LF 32? Kommt auch noch, es ist von 1955 und löst in der Südstadtwache ein LF 25 ex GLG ab. Aber wie geschrieben, ein Löschzug im engeren Sinn sind die vier Büssings nicht, nur DL und LF sind gemeinsam stationiert; freilich hält das die Feuerwehr nicht ab, dann auch gemeinsame Bilder fürs Archiv anzufertigen, die zumindest bei Ermelmann auch durchaus in den Werbemitteln Verwendung finden. :wink:

Irgendwelche Einwände? Und: Wie würde man so ein TLF bezeichnen? TLF 25 T?

Liebe Grüße, Ermel, der den Magirus-Allrad-Löschzug nicht vergessen hat


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 Betreff des Beitrags: Re: Feuerwehr Allenstedt
BeitragVerfasst: 30.11.2017, 18:32 
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'n Abend, Ermel! :D

Mein lieber Scholli! :shock: Da hast Du aber ganz tief in die Teilekiste gegriffen - und das Ergebnis überzeugt auf ganzer Länge! Den in unlackiert und auf dem "richtigen" Fahrgestell; ein Träumchen... :mrgreen:

Was mich mal interessieren würde: Woher stammt denn das rechteckige Teil mit der Aussparung direkt hinter dem Fahrerhaus, zu sehen auf dem 4. Bild? Oder hab' ich nur was überlesen?

Ermel hat geschrieben:
Irgendwelche Einwände?
Ganz und gar nicht! :D
Ermel hat geschrieben:
Wie würde man so ein TLF bezeichnen? TLF 25 T?
Das "T" kannst Du m.E. weglassen. Längst nicht bei allen Tanklöschfahrzeugen wurde (und wird) explizit auf die Mannschaftsstärke hingewiesen - siehe z.B. die TLF 15 auf Opel Blitz.

Gruß in die Nachbarstadt, Jürgen 8)

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 Betreff des Beitrags: Re: Feuerwehr Allenstedt
BeitragVerfasst: 30.11.2017, 20:02 
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Nur das Anhängerdreieck auf dem Kabine, oder bekommt er noch ein Anhänger?


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 Betreff des Beitrags: Re: Feuerwehr Allenstedt
BeitragVerfasst: 30.11.2017, 20:20 
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@Jürgen: Die Kiste stammt auch vom Roskopf-Tanklaster. Ich hatte überlegt, sie zu belassen, mich aber inzwischen dagegen entschieden und sie glaubich in der großen Feuerwehrbrockenkiste versenkt.

@Gerard: Das Anhängerdreieck ist original Wiking und verschwindet selbstverständlich noch.

Danke für Euer Interesse und liebe Grüße, Ermel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Feuerwehr Allenstedt
BeitragVerfasst: 15.02.2018, 20:20 
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Hallo Erik,

seit meinem letzten Besuch hat sich hier ja so einiges getan! :shock:
Alle Modelle und auch Baustellen sind absolut gelungen und sehenswert! :D

Gruß, Jens


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 Betreff des Beitrags: Re: Feuerwehr Allenstedt: Basteltisch
BeitragVerfasst: 15.06.2018, 12:25 
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Ich hab da noch zwei Koffer aus Berlin ... </träller>

*ahem* :mrgreen:

Nachdem mir in meinem Konzeptthread Atem- und Strahlenschutz dankenswerterweise die Gigantomanie ein wenig ausgeredet wurde, gibt's hier nun wie dort angedroht die Rohbauten der beiden mehr-oder-weniger-Großfahrzeuge des Allenstedter "Gasschutzzuges" ca. Mitte der 80er Jahre.

Kernstück ist natürlich der GW-Atem/Strahlenschutz auf, wie könnte es anders sein, Mercedes NG 1422:

Bild Bild Bild

In Fahrtrichtung rechts vorn Eingangstür und -fenster für den Eingangs-/Mannschaftsraum, rechts hinten der Rolladen zum Austausch von "Rollspinden" (eine hausgemachte Idee vom Allenstedter Brandschutzdirektor Hoffmann) mit dem LKW-A/S. Links dasselbe und zusätzlich ein Toilettenfenster (das natürlich weiß verglast werden wird). Am Heck eine hydraulisch nach oben öffnende Klappe über die gesamte Breite und Höhe, an deren Innenseite befestigte Planenwände herabgelassen werden können und so eine Art "Naßzelle" zu Dekontaminationszwecken ergeben. (Am Abschluß zum Kofferdach fehlt noch eine Planenverbindung als Abdichtung, und natürlich bekommt er auch ne hintere Stoßstange, Rückleuchten und dergleichen.)

Und zweitens der GW-Atemschutz/Werkstatt, genannt "Preßluftlaster", auf Mercedes LP 1013:

Bild Bild Bild

Rechts 'ne Tür mit Klapptritt, links ein einigermaßen großes Fenster, hinten normale Koffertüren -- im Einsatz sind die dann offen, hier werden Atemschutzgeräte ausgegeben und angenommen. Wie zu erkennen, ist der Koffer von einem 60er-Jahre-Möbelwagen, der 1973 in eigener Werkstatt zum Preßluftlaster umgebaut wurde; das Fahrgestell streckte 1984 die Fühler, und der Aufbau wurde auf ein neues LP-Fahrgestell umgesetzt.

Und warum Berlin? Nun, beide Koffer stammen ursprünglich von dort, genauer gesagt aus Lichterfelde, Unter den Eichen 101. :mrgreen:

Ich hoffe, die Fahrzeuge wirken soweit einigermaßen stimmig -- noch kann ich eventuelle "Klopfer" beheben, nach dem Lackieren wird das kniffliger, also wer was zu meckern/kritisieren/verbesserungsvorschlagen hat, nur zu, der Moment ist gekommen!

Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße, Ermel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Feuerwehr Allenstedt: Basteltisch
BeitragVerfasst: 27.06.2018, 16:10 
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Während die "Koffer aus Berlin" auf die Beschaffung neuen Lacksprays warten, hat sich gerade mal wieder was Älteres dazwischengemogelt: Allenstedts erste große Nachkriegsleiter, eine Metz DL 30 auf Mercedes L 5000 von 1949.

Bild

Die Magirus DL 22 auf diesem Fahrgestell von Roco gefiel mir noch nie so richtig -- nicht wegen der Modellqualitäten, sondern weil es einfach ein unproportioniertes Vorbild ist. Also eine Metz-Kettenbogenleiter mit Staffelkabine, eine "richtige DL" halt! Vorbilder finden sich in Teil 27 der grandiosen Artikelreihe "Die Haubenfahrzeuge der Nachkriegszeit" bei BOS-Fahrzeuge.

Mein Modell ist, wie immer, keinem konkreten Vorbildwagen nachgebaut, sondern soll nur "gefühlt" einem Fahrzeug aus dieser Zeit nahekommen. Als Basis dient das Chassis der Rocoleiter, am Rahmenende 3 mm verlängert, mit originalem Rahmenheck, Trittbrettern, vorderer Stoßstange, Kotflügeln und Motorhaube. Der Rest der Kabine, das vorn verlängerte und hinten gekürzte Podest und auch den Leiterstuhl spendete eine Brekina-DL 25 auf Mercedes L 3500; der Leiterpark wird noch "wie üblich" durch den einer modernen Herpa-DLK 23/12 ersetzt und reicht dann auch bis zum vorderen Wagenende. Die Haspel ist von Roco, die Räder von Roskopf und das Ganze, wie unschwer zu erkennen, noch nicht viel mehr als ne Stellprobe.

Hoffe, die Kombination findet Anklang?

Liebe Grüße, Ermel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Feuerwehr Allenstedt: Basteltisch
BeitragVerfasst: 27.06.2018, 18:28 
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Zitat:
Hoffe, die Kombination findet Anklang?
Ja, es klingt! :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Feuerwehr Allenstedt: Basteltisch
BeitragVerfasst: 28.06.2018, 19:40 
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Großkampftag in der Lackierwerkstatt der Allenstedter Feuerwehr:

Bild Bild

Liebe Grüße, Ermel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Feuerwehr Allenstedt: Basteltisch
BeitragVerfasst: 07.07.2018, 12:35 
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Während die L 303-Palette (Daimler-Benz L 4500 und L 5000) langsam der Fotogenität näherkommt, ist schon wieder :shock: was dazwischengekommen in Form eines recht preiswert aus der Ramschkiste gefischten Brekina-Schlauchwagens. Ein Ford FK 3500 durfte er allerdings nicht bleiben:

Bild Bild

Fahrwerk und Kabine stammen vom Magirus-Deutz bzw. eigentlich Klöckner-Deutz S 3000 aus den bekannten Ukraine-Bausätzen (meiner kam allerdings schon montiert von Busch). Der Radstand mußte vorbildwidrig leicht verlängert werden.

Bild Bild

Natürlich ist der Brekina-Aufbau (Vorbild: VEB Feuerlöschgerätewerk Luckenwalde) weder für einen Schweren noch für einen Großen Schlauchkraftwagen aus der Kriegszeit passend; meine Ausrede ist, daß dieser hier ein früher Nachkriegswagen von 1947 ist (die "Luftheuler" kamen ja erst ein Jahr später raus). Die Kabine ist auch etwas zu hoch, obwohl ich unten einen guten mm weggenommen habe, aber die hat halt der bekannte Karosseriebaubetrieb Ermelmann in Allenstedt aufgebaut (wie auch den Aufbau natürlich) und dabei wunschgemäß für mehr Kopffreiheit zum Fahren mit Helm gesorgt :-)

Ich wollte halt unbedingt einen alten Schlauchkraftwagen. Und bis mal was Maßstäbliches kommt irgendwann, wird das zumindest ein würdiger Platzhalter. Oder?

Liebe Grüße, Ermel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Feuerwehr Allenstedt: Basteltisch
BeitragVerfasst: 08.07.2018, 13:12 
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Ermel hat geschrieben:
...wird das zumindest ein würdiger Platzhalter. Oder?

Aber allemal!! :D Mir gefällt nicht nur die Kreativität, sondern immer auch die Story dahinter!

Schönen Sonntag,
Alex

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 Betreff des Beitrags: Re: Feuerwehr Allenstedt: Basteltisch
BeitragVerfasst: 10.07.2018, 11:17 
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Alex Glawe hat geschrieben:
Mir gefällt nicht nur die Kreativität, sondern immer auch die Story dahinter!

Vielen Dank!

Da eine Rückfrage zum Bau der L 5000-DL 30 kam, gibt's heute mal ein paar Detailbilder vom Aufbau derselben.

Bild

Zunächst mal der direkte Fahrgestell-Vergleich mit der Brekina-Leiter. Man erkennt, daß an der Kabine nicht viel passiert ist -- nur die Dachnähte aus 0,3-mm-Evergreen-Rundprofil (auch auf der Brekina-Kabine, hier noch unlackiert) und die Löcher für die baujahresbedingt nach oben zu versetzenden Türgriffe sind anders. Das Leiterpodest muß wegen des größeren Radstandes zersägt und anders zusammengebaut werden, dazu unten mehr.

Bild

Bleiben wir zunächst bei der Kabine. Links die Roco-L 4500-Kabine (These), rechts die Brekina-L 3500-Staffelkabine (Antithese), in der Mitte die Kombination aus beiden (Synthese). An der vorderen Türunterkante der Brekina-Kabine muß ein bißchen was weggeschnitzt werden, damit der Kotflügel paßt. Ansonsten: Bei Brekina so sägen, daß die Breite danach zur Roco-Haube paßt.

Bild Bild

Am Chassis gibt's fast nix zu tun: die angesteckte hintere Stoßstange samt Stützspindeln wandert durch Ankleben eines Zwischenstücks mit zwei Bohrungen für die Montagezapfen 3 mm weiter nach hinten, um Platz für die hier noch fehlenden hinteren Auftritte zu schaffen, und die obere Stufe der mittleren Auftritte wird durch eine etwas breitere und weiter hinten montierte aus Evergreen ersetzt.

Bild Bild

Das Podest muß vorn länger und hinten kürzer werden. Ich habe es -- leider erst danach -- für das Wiking-Kotflügelteil aus der Bastelkiste ausgeschnitten, da ich bei der Sackbachweiler Leiter elenden Huddel mit dem Ankleben einzelner Kotflügel hatte, bis die gleich weit draußen und in alle Richtungen gerade saßen. Die vier Teile werden dann nach dem Lackieren der Kotflügel unter Zugabe von reichlich Bleischrot zusammenstabilitiert, dann sieht man auch nicht mehr die Räudigkeit der verdeckten Bereiche. :oops:

Bild Bild

Das Fahrwerk mit Kabine im Rohbau.

Bild Bild

Die Enden der beiden Leiterparks: oben rechts Brekina mit dem Hebekranz, unten links Heico (von der Pullman-DL 30) mit den für die alte Metz-Kettenleiter überflüssigen Seitenteilen. Beides wird dann einfach abgesägt -- und dann merkt man erst, um wieviel der Heico-Leiterpark breiter ist als der Brekina-Hebekranz. Bei dem etwas schmaleren, aber dafür zu modern verstrebten Herpa-DLK 23/12-Leiterpark auf der Sackbachweiler Leiter habe ich das noch ignoriert, aber hier werde ich wohl oder übel Leiterstuhl und Hebekranz verbreitern müssen ...

Mehr demnächst!

Liebe Grüße, Ermel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Feuerwehr Allenstedt: Basteltisch
BeitragVerfasst: 10.07.2018, 15:15 
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Wie ich an anderer Stelle gerade geschrieben habe: "Ich glaub' ich muss mal wieder 'ne Drehleiter bauen!" :wink: :mrgreen: Eine Super-Idee dazu hätte ich ja jetzt... :D

Gruß, Jürgen 8)

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 Betreff des Beitrags: Re: Feuerwehr Allenstedt: Basteltisch
BeitragVerfasst: 10.07.2018, 15:45 
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... und jetzt fragen wir uns natürlich alle: bekommt Nordstadt eine Unimog- oder eine L 5000-Leiter? Oder ganz was anderes?

Grybelnde Grüße aus dem Metzwerk, wo sie gerade Tritte und Podest montieren: Ermel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Feuerwehr Allenstedt: Basteltisch
BeitragVerfasst: 12.07.2018, 09:11 
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Ermel hat geschrieben:
...und jetzt fragen wir uns natürlich alle: bekommt Nordstadt eine Unimog- oder eine L 5000-Leiter?
Am liebsten beides :wink: - muss mir nur noch 'ne große Tüte Zeit kaufen! :mrgreen:

Zeitlose Grüße,
Jürgen 8)

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