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 Betreff des Beitrags: Re: Minikreissäge(n) von Proxxon
BeitragVerfasst: 09.11.2012, 01:57 
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Na ja, sagen wir mal so: Ich habe das Telefon beim Arbeiten mit der (kleinen) Proxxon Kreissäge schon mal überhört. :mrgreen:
Aber im Prinzip hat die schon noch "Zimmerlautstärke", ein Staubsauger ist da auch nicht sonderlich leiser!


Aber das mit der Geschwindigkeit ist schon ein Problem - angeblich soll das Teil ja funktionieren: http://www.conrad.de/ce/de/product/183199/ - aber da es hier bei der Kreissäge um ein 230 V Gerät geht, lasse ich lieber die Finger von einem Test...

1 mm Platten lassen sich jedenfalls mit der KS230 gut sägen, bei 0,5 mm Platten (oder dünner) würde ich doch eher Lineal und Messer empfehlen. ;-)

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Viele Grüße von der Südbaar -
Ralf
...Bei mir sind übrigens Theorie und Praxis bestens vereint...! O.o


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 Betreff des Beitrags: Re: Minikreissäge(n) von Proxxon
BeitragVerfasst: 09.11.2012, 13:48 
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Dankeschön,Ralf!
Jetzt hab ich auch eine Vorstellung von der Lautstärke.....

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Noch kein Profi, will aber viel lernen! Drum gebt mir Tipps und Tricks!


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 Betreff des Beitrags: Modellbau Kreissäge
BeitragVerfasst: 04.04.2020, 16:33 
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Hallo Fangemeinde,

ich möchte gerne aus Evergreen Platten 1 mm rechteckige Platten herausschneiden.
Mit der Handsäge ist das wohl nicht so da richtige.
Welche aktuelle Modellbau Kreissäge ist denn dann bitte zu empfehlen ?
Ist Proxxon der Mercedes unter den Sägen ?

Ich freue mich schon auf Eure Antworten die so hoffe ich auch meinen Kauf beschleunigen wwerden.

Gruß Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Modellbau Kreissäge
BeitragVerfasst: 04.04.2020, 17:10 
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Einfachste und günstigste Variante: Stahllineal, ausrichten und dann daran entlang mit dem bastelmesser mit mal mehr mal weniger Druck solange entlang fahren bis die Platte durch ist. Bei der anderen Kante genauso verfahren. Wenn du nicht regelmäßig viel sägen willst, lohnt sich der Kauf eigentlich nicht.

Hab selber eine KS230 hier rumstehen, aber ich hab sie schon ewig nicht mehr genutzt.

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Et Hätz schlät för Kölle...

Marc


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 Betreff des Beitrags: Re: Minikreissäge(n) von Proxxon
BeitragVerfasst: 04.04.2020, 20:00 
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Die Messer+Lineal Methode hat halt einen Nachteil: Die Kanten sind u.U. abgeschrägt (grobgesagt ähnlich einer Facette), außerdem werden die Schnittkanten gequetscht und es bildet sich ein kleiner Wall, der erst wieder abgefeilt werden muss. Das mache ich nur noch, wenn es schnell gehen muss und die Kante zwar gerade, aber ansonsten nicht perfekt zu sein braucht. Wenn schon, dann soll man die Platte mit dem Messer nur ein Stück weit einschneiden und dann die Platte an dieser Linie brechen. Funktioniert in der Regel sehr gut, auch wenn die Kante dann auch nicht hundertprozentig sauber ist.

Das ist beim Sägen ist da in der Tat schon besser, z.B. mit einer Tischkreissäge.
Proxxon hat zwei verschiedene Sägen in verschiedenen Preisklassen, weil mit deutlichen technischen und qualitativen Unterschieden.
Die kleinere KS 230 reicht für die meisten Aufgaben in unserem Bereich völlig aus, gerade bei den 1 mm Platten, wofür ich aber unbedingt das feine Sägeblatt 28020 empfehle. (Dass ich es gegen die eigentliche Laufrichtung verwende, weil das noch feinere Schnitte in dünnem Plastik gibt, sei nur hinter vorgehaltener Hand erwähnt.)
Bei dieser Säge ist das Zubehör allerdings nicht selten alles andere als präzise gearbeitet, hier und da muss man selber etwas nachbessern; aber dann taugt die Maschine wirklich.
Einzig die 8000 U/min sind für ganz feine und dünne Plastikplatten und Teile etwas heftig, da hätte ich mir schon eine Geschwindigkeitsregelung gewünscht...

Wenn man vom "Mercedes unter den Kreissägen" sprechen wollte, dann eher bei der größeren Tischkreissäge FET. Die hat deutlich mehr zu bieten (z.B. Neigung des Sägetischs, bessere Anschläge...), dürfte auch wirklich insgesamt präziser sein. Kostet allerdings auch entsprechend mehr.

Das "Problem": Es gibt hier praktisch keine Alternativen zu Proxxon, zumindest kenne ich keine.
Von daher stimme ich Marc zu, wenn es nur für ein paar wenige Modelle (oder Arbeiten allgemein) sein soll, dann lohnt sich eine Maschine nicht wirklich. Ich habe meine KS 230 allerdings schon reichlich benutzen können. Ich bin auch gerade am Planen, den zur Maschine gehörenden Winkelanschlag technisch aufzurüsten, um noch mehr Möglichkeiten zu bekommen - aber auch das sage ich lieber nicht laut...

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Ralf
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 Betreff des Beitrags: Re: Minikreissäge(n) von Proxxon
BeitragVerfasst: 05.04.2020, 16:20 
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Hallo Ralf,

danke für die erste Einschätzung. Dann werde ich mir mal überlegen wie ich jetzt vorgehen werde.
Werde dann mal über meine Erfahrungen berichten.

Gruß Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Minikreissäge(n) von Proxxon
BeitragVerfasst: 05.04.2020, 18:35 
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Hallo Klaus,

immer gerne. :D

Klaus Laudenberg hat geschrieben:
Werde dann mal über meine Erfahrungen berichten.
Und hier ebenso: Immer gerne... :wink:

Übrigens, solltest Du Dich für die Lineal/Messer-Methode entscheiden, hiermit lassen sich Kanten und Flächen schön winkelgenau planschleifen sofern die Teile nicht sonderlich groß sind: https://www.super-hobby.de/products/San ... ip-II.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Minikreissäge(n) von Proxxon
BeitragVerfasst: 07.04.2020, 12:49 
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Hallo Ralf,

danke für den Tipp.
Die zu schneidenden Evergreen Platten habe eine Max Länge von ca. 90 mm. Dicke ca. 1 mm.
Der Nachteil der KS 230 liegt wohl in der hohen Drehzahl. Ist wohl nicht einstellbar. Ich glaube so ca. 8.000 Umdrehungen. Dadurch schnlizt doch sicher der Kunststoff oder ?
Ich tue mich aktuell doch schwer mit dem Kauf von ca. 100 €.

Gruß Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Minikreissäge(n) von Proxxon
BeitragVerfasst: 07.04.2020, 21:26 
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Hallo Klaus,

dass Du Dir mit einem Kauf noch schwer tust, kann ich gut nachvollziehen, ich habe auch Ewigkeiten gebraucht, bis ich mich dazu durchringen konnte. Ich musste aber irgendwann viele kleinere Platten in verschiedenen Stärken und Plastiksorten in gleicher Größe zusammensägen, das wurde mir echt zu viel und zu ungenau mit reiner Handarbeit.
Aber 90 cm Kantenlänge? Das wird auf der KS 230 echt übel, ich habe mit 50 cm Platten schon meine liebe Not, da bräuchte ich eigentlich drei Hände! In so einem Fall würde ich dann doch eher auf ein Stahllineal und das Messer zurückgreifen. Das Lineal sollte aber dann selber 1 m lang sein und am besten auf der Plastikplatte festgeklemmt werden... Und: Platten dieser Größe schneidet man nicht mit dem Messer ganz durch, die ritzt man nur gut an und bricht sie.

Ja, wie gesagt, die Drehzahl wird mit 8000/min angegeben und ist nicht regelbar. Proxxon argumentiert gern mit notwendigen Drehzahlen, weil deren Motoren bei geringeren Drehzahlen angeblich überhitzen würden. Na ja, glauben wir es mal. Aber ob dabei Plastik wirklich schmilzt, hängt auch vom Material selber ab und vom Sägeblatt. Ich kann jetzt nur vom feinen Sägeblatt berichten, damit gibt es bei 1 mm Polystyrolplatten nur sehr selten Probleme. Man muss halt gleichmäßig durchschieben und darf nicht zu lange die laufende Säge im Schnitt stehen lassen, dann geht das gut.
Dickerer Kunststoff (z.B. Polystyrol) neigt etwas schneller zum Anschmelzen als dünner, zumindest bei längeren Schnitten wie z.B. bei Platten; bei Acrylglas über 1,5 mm ist diese Schnittgeschwindigkeit bereits grundsätzlich schon grenzwertig.
Die größere Tischkreissäge FET ist übrigens auch nicht regelbar, aber sie wird mit 7000/min angegeben, das dürfte sich schon hier und da positiv bemerkbar machen. Sei's drum, die steht eh nicht zur Debatte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Minikreissäge(n) von Proxxon
BeitragVerfasst: 07.04.2020, 23:14 
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Hallo Klaus,
seit inzwischen einigen Jahren habe ich eine Proxxon Minimot-Tischkreissäge KS 220/E (E für elektronische Drehzahlregelung) in Gebrauch und bin sehr zufrieden damit.
Die Drehzahl wird über einen Drehpotie geregelt und man bekommt recht schnell ein Gefühl dafür, wann die Drehzahl passt.
Einstellbar ist sie nach Herstelleranaben zwischen ca. 1900 und 4000 U/Min. bei ca. 2,5-fachem Drehmoment.
Ich kann sie nur empfehlen, glaube aber, dass Proxxon selbst sie nicht mehr im Sortiment hat. Warum auch immer...!
Auf den gängigen Plattformen ist sie aber, auch aktuell, für einen meist überschaubaren Preis zu bekommen.
@ Ralf:
90cm wären sicher eine Herausforderung, mit den 90mm die Klaus erwähnte, ist das aber sicher gut zu bewerkstelligen :wink: !
Viele Grüße
Marcus

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 Betreff des Beitrags: Re: Minikreissäge(n) von Proxxon
BeitragVerfasst: 08.04.2020, 03:27 
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Öha, KS 220/E - die kannte ich gar nicht :shock: , muss also schon echt ewig aus dem Proxxon-Programm raus sein!
Viele davon konnte ich aber gerade nicht finden, genauer gesagt nur eine einzige gebrauchte (was natürlich nicht heißt, dass sich noch irgendwo eine versteckt, die mir bei der Suche nicht angezeigt wird): https://www.ebay.de/itm/Proxxon-Minimot ... 4237938538
Ich würde aber umgehend den Sägeblattschutz gegen einen aktuellen austauschen, der ist um Längen besser und sicherer...

Interessant sind aber die Angaben auf der Schachtel und auf dem Gerät selber: 500-2500/min steht auf der Schachtel, auf der Maschine sind 1900-4000/min am Sägeblatt vermerkt, ein zarter Unterschied. :P Würde mir allerdings im Gegensatz zu meiner Maschine schon besser gefallen.

Aber mit den Zahlen hat es Proxxon hier irgendwie nicht: Im Katalog stehen 8000/min für die KS 230, wobei das für die direkte Motordrehzahl stehen könnte, die am Sägeblatt faktisch niedriger ist. An der Stelle gibt es bei meiner auch zwei verschiedene Angaben mit 5000 auf der Schachtel und 6000 auf dem Gerät.
Das muss man wohl nicht verstehen (und nachmessen kann ich das leider nicht)... :roll: :wink:

In der Bucht wird aktuell übrigens eine "KS 220/E" angeboten, die aber definitiv nicht regelbar und somit auch keine **/E ist (steht auch gar nicht auf der Schachtel und der Maschine). Also, Augen auf beim Maschinenkauf!

Und ganz witzig: Ich habe auch Dekupiersägen gefunden, die sich "KS 230/E" nennen, steht tatsächlich auf dem Gerät, allerdings dann trotzdem mit Hubzahlangabe! Scheint so, als hätte man bei Proxxon erst im zweiten Anlauf die Dekupiersäge in "DS 230/E" umbenannt - macht damit nun auch mehr Sinn. :wink:


Ach ja, Marcus: Längere Platten lassen sich nur gut händeln, wenn die Abschnitte noch zwischen Längsanschlag und Sägeblatt passen. Ich musste vor ein paar Stunden von einer 50 cm Platte einen 10 cm Streifen absägen, der ganzen Länge nach. Mit diesen 10 cm ging das nicht mehr mit Anschlag. Wer es nicht ganz exakt braucht oder aber die Gabe eines echten Meisters und Naturtalents besitzt, der kann das vielleicht frei sägen - ich konnte es nicht! Ich habe dann tatsächlich zu Lineal und Messer gegriffen, wobei ich die Platte (2 mm dickes, klares Polystyrol) von beiden Seiten gut eingeritzt und dann gebrochen habe. Die Schittfläche muss ich zwar noch nachschleifen, weil gebrochen halt nicht so sauber aussieht wie gesägt, aber der Bruch ist schön gerade, eben genau wie eingeritzt. Das wird mit 1 mm weißes PS ganz sicher noch besser funktionieren. Aber mit der kleinen Kreissäge? Nein. Und das waren bei mir wie gesagt "nur" eine Länge von 50 cm... :roll: :wink:

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