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 Betreff des Beitrags: Baubericht MZKW
BeitragVerfasst: 06.11.2007, 19:03 
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Baubericht für den MZKW

Bild

(Der vermutlich längste Bericht, den ich je hier verfast habe!)

Grundmodelle

1x Fahrerhaus und Fahrgestell MB Actros (Kleinserienmodell MEK Nr. 93 HLF 24 Wuppertal)
1x Aufbau Dekon - P (Kleinserienmodell von Merlau)


Zurüstteile

2x Vorderräder/Felge (Herpa)
2x Hinterräder/Doppelreifen (Herpa)
1x Radkasten für Hinterräder (Herpa)
1x Batteriekasten/Druckluftflaschen (Herpa)
2x kleine Staukästen (Roco)
1x großer Staukasten (Preiser oder Bastian)
1x Hebeeinrichtung für LBW (Roco)
1x Steuerkasten für LBW (Roco)
1x Fahrzeugtank - groß - (Kleinserienzurüstteil von MBSK)
1x Staukasten (Roco - Military)
2x Rückleuchten (Herpa LKW)
1x Rahmenverlängerung für Anhängerkupplung (Herpa)
1x hinterer Unterfahrschutz (Herpa LKW)
2x Leiterteil (Zurüstsatz Roco)
1x Blaulichtbalken (Techno von Herpa)
1x Anhängerkupplung (Roco)
1x Satz Außenspiegel (Herpa Zurüstsatz)
1x Kühlergrill (Herpa)
1x Rückbank (Preiser MB LF 16)
1x Lenkrad
1x Vorderachse (Preiser LF16)
1x Hinterachse (Preiser LF16)
1x Getriebe (Preiser LF16)

gut sortierte "Grabbelkiste" mit vielen Einzelteilen, diverse Profile und Bastelplatten


Fahrgestell

Bevor man mit den Umbauarbeiten am Fahrgestell beginnt, sollte man dieses entsprechend nacharbeiten und stabilisieren, da sonst eine hohe Bruchgefahr besteht. Ich habe das einfach durch einsetzen von einigen zugeschnittenen Plastikteilen realisiert - sieht man nachher nicht mehr. Damit es nicht so unübersichtlich wird, teile ich die Arbeiten mal in "unten" und "oben":

Unten
In die Achsführungen wird ein dünnes Stück Rundprofil eingeklebt, damit eine Allradversion mit entsprechender Bodenfreiheit entsteht. Diese Freiheit zieht es mit sich, dass man nun einiges vom Fahrgestell sieht. Damit dies ansprechend aussieht wird eine Vorder-/Hinterachse sowie ein Getriebe montiert. Ebenfalls am hinteren Rahmen wird die Hebemechanik für die LBW angeklebt - sollte unbedingt beweglich sein, denn das erleichtert nachher die Anpassung an die Bordwand.

Oben
Auf der Beifahrerseite wird am Fahrgestell der Tank, ein kl. Staukasten montiert. Gegenüber, gleich hinter der Fahrerkabine, kommt der Batteriekasten mit den Druckluftflaschen, sowie die zwei zusammengeklebten kl. Staukästen von Roco, die dann kopfstehend am Fahrgestell festgeklebt werden. Hinten wird eine Fahrgestellverlängerung montiert in die die Anhängerkupplung eingesetzt wird. Den Abschluss bildet dann der Unterfahrschutz. Die angespritzten Zapfen für die Aufnahme der Original - Radkästen werden plangefeilt, damit genug Platz für die Herpa Kotflügel vorhanden ist. Da diese etwas zu breit sind, werden sie in der Mitte geteilt, die Stege abgetrennt und wieder mittels eines dünnen Streifens Plastik wieder zusammengeklebt - der Abstand sollte dann um ca. 1,5mm kleiner sein!

Fahrerhaus

Die Fahrerkabine muss nur geringfügig bearbeitet werden. Als erstes habe ich die vordere Aussparung für den Kühlergrill sehr vorsichtig nachgearbeitet, damit hier ein Herpa - Grill eingepasst werden kann. Im Innenraum wird hinten eine weitere Sitzbank vom LF16 von Preiser eingebaut und ein Lenkrad ergänzt. Die Verglasung ist immer ein Thema für sich, denn sie passt meist nicht. Ich habe deshalb dieses Tiefziehteil einfach mittig geteilt, danach passte es fast zu 100% in die Kabine. Blaulichtbalken und Antenne auf das Dach, dann noch etwas Farbe hier und da, Außenspiegel ergänzt und fertig ist die Kabine.

Aufbau

Der Aufbau erhält an der Stirnseite ein kleines rechteckiges Loch, in das nach der Montage die Leiterteile eingeschoben werden. Im hinteren Teil wird auf der Beifahrerseite der Steuerungskasten für die LBW montiert; auf der Fahrerseite ein großer Staukasten. Dieser Kasten muss hinten abgefeilt werden, damit er bündig mit der Aufbaukante montiert werden kann. Rechts und Links kommen dann die Rückleuchten, sowie ein Rückfahrscheinwerfer aus einem Plastiksheet. Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, wird die Mechanik an der LBW festgeklebt. Vergessen sollte man auch nicht den Aufbau unten zu verschließen, dabei kann die originale Bodenplatte in den Bastelkorb und man fertigt sich, am besten zweigeteilt mit einer Aussparung für die hinteren Radkästen, eine neue an.

Zusammenbau

Der Zusammenbau ist das schwierigste was mir so unter gekommen ist. Warum? Leider ist die Kabine rechts und links unterschiedlich hoch und breit. Hier braucht man ein wenig Fingerspitzengefühl um das Ganze etwas auszumitteln, damit es einen ordentlichen Eindruck hinterlässt. Hier sind mehrere Versuche notwendig bis es passt, danach macht es aber einen sehr guten Eindruck - finde ich jedenfalls! Der Aufbau muss dann der Kabine angepasst werden, damit auf beiden Seiten der gleiche Überstand entsteht. Eventuell muss die Gesamthöhe des Aufbaus noch etwas angeglichen werden, was mit einer Unterfütterung mittels Stücken einer Wiking - Verpackung recht leicht realisiert werden kann. Wenn alles passt werden die beiden Leiterteile oben in den Aufbau eingeführt. Diese habe ich vorher noch mit einem Stück rotem Faden zusammengebunden, damit der Eindruck einer Ausziehleiter entsteht.

Lackierung, Detailbemalung und Decals sind wie immer und können am besten anhand der Fotos nachvollzogen werden! Speziell bei der Plane sollte bei der Lackierung eine glänzende Farbe verwendet werden, denn diese wirkt dann richtig schön "plastikhaft".

Sicherlich habe ich bestimmt noch etwas vergessen oder nicht genau erklärt, wenn irgendwelche Fragen auftauchen - dann ruhig her damit!

Gruß
Dirk

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BeitragVerfasst: 06.11.2007, 19:24 
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@Guido

HA - erwischt! :lol: Warum keine Kanister auf Anhägern?

In der Regel ist es doch, das Material was nicht so häufig verwendet wird, auf Anhängern verlastet wird - so auch in Greenland. Häufig eingesetzte Sachen werden natürlich in AB`s transportiert - soweit richtig, oder? D.h. also die Anhäger stehen meist bei Wind und Wetter in freier Natur, da man sich natürlich auch die Garagenplätze aus den unterschiedlichsten Gründen für solche Fahrzeuge spart! Was passiert: Da die Kanister meist nicht zu 100% dicht schließen, setzt sich Feuchtigkeit ab. Das gelangt dann in den Kraftstoff und verursacht bei einer Befüllung, z.B. der Kettensäge, zu schönen Schäden am Gerät!!!! :wink: :wink:

So schlau bin aber nicht ich, sondern da sind ganz andere Leute drauf gekommen. Beim THW haben z.B. selten genutzte Anhänger keine Kanister mehr an Bord. Anders sieht es bei z.B. Aggregaten aus, diese haben natürlich ihren Betriebsstoff dabei.

Gruß
Dirk

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BeitragVerfasst: 06.11.2007, 19:35 
gefällt mir sehr, sehr gut......


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BeitragVerfasst: 06.11.2007, 19:48 
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HO -Kontra - Re -Bock :D :D

Zitat:
Da die Kanister meist nicht zu 100% dicht schließen, setzt sich Feuchtigkeit ab.

Kraftstoffe sind NUR in dafür vorgesehenen, geprüften und zugelassenen Behältnissen aufzubewahren........ :lol: :lol: :wink:

Wenn man schon Atemschutzmasken (die ja deutlich öfter gebraucht werden) in Tüten einschweißt - warum nicht auch einen Kanister? :lol:

Gruß Guido


P.S. Da Greenland so einen Mega genialen und suuuuper ausgestatteten Kat. Schutz vorhält, gehe ich doch davon aus, dass dieser auch öfter zum Einsatz kommt. :wink:

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erst Lackiert und dann zersägt


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BeitragVerfasst: 06.11.2007, 19:52 
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Schach und matt! :lol: :lol:

Jetzt kann ich wieder die ganze Nacht nicht schlafen, weil ich mir überlegen muss wie ich in Folie eingeschweißte Kraftstoffkanister auf Anhänger darstellen kann! :wink: :wink: :lol:

Gruß
Dirk

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BeitragVerfasst: 06.11.2007, 21:10 
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Hallo Dirk,

zwei wirklich sehr schöne Modelle zeigst Du hier!

Schade, daß es das MEK-Grundmodell nicht mehr gibt,den Actros könnt' ich glatt nachbauen...

Auch der Anhänger ist klasse (trotz noch fehlender eingeschweißter Kanister :wink: :D )

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Et hätt noch immer jot jejange!


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BeitragVerfasst: 06.11.2007, 22:32 
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@Andreas

Hallo,

laut MEK - ich hatte dort angefragt - steht der Actros in ca. 10 Wochen wieder zur Verfügung! Die Form muss scheinbar überarbeitet werden.

Gruß
Dirk

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Der wäre was für mich, als GW-Dekon G :D Will ihn haben :!:


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BeitragVerfasst: 07.11.2007, 01:39 
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Hi Dirk !

Also, den Actros finde ich genial - wenn auch gewichtsmäßig ein bissel übertrieben - aber, jeder wie er mag !

Nur beim Holzanhänger habe ich was zu "meckern":
Für die Ladungssicherung fehlt mir da etwas nach vorne, in Richtung Deichsel ....
Und: Wäre das nicht günstiger, längere Balken auf nem längeren Anhänger zu vorzuhalten ????

Ich finde das Holz "etwas" kurz .....

Gruß: Jörg

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Lackieren ? - Lieber nicht !

(JayPi - Modellfeuerwehr Grünstadt)


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BeitragVerfasst: 07.11.2007, 08:18 
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Hallo Jörg,

ja ok, bei dem Hänger hätte man sicherlich vorne noch etwas tun können - ist halt die "NVA - Sparversion" aufgrund von Materialmangel! :wink: Das mit dem Holz sehe ich nicht so, denn du musst das Ganze ja noch irgendwie "händeln" können. Wenn ich mir das FraBlo - Material (ohne jetzt ganz genaue Maße parat zu haben!) so ansehe kommt es eigentlich ganz gut hin - finde ich jedenfalls. Du weißt doch ein guter Tischler/Schreiner verlängert dir einen Balken ins Unendliche. :D

Gruß
Dirk

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BeitragVerfasst: 07.11.2007, 10:31 
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Hallo Dirk,

der neue MZKW und auch der Anhänger Rüstmaterial - Holz gefallen mir wieder sehr gut. Es ist immer wieder erstaunlich welche tollen Fahrzeug- und Anhängerkonzepte du für den KatS entwickelst.

Was mir persönlich nicht so recht gefallen will ist die "offene Lagerung" der Motorkettensägen. Vielleicht wären da zumindest Alukisten o.ä. ratsam. Wo ist eigentlich die persönliche Schutzkleidung für Arbeiten mit der Motorkettensäge verlastet ?

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Frank Diepers - Rheurdt
„Der Niederrheiner weiß nichts, kann aber alles erklären!“


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BeitragVerfasst: 07.11.2007, 10:57 
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Hallo Frank,

mit den Motorsägen hast du sicherlich recht, aber nur Alukisten mit den Hinweis "da sind die Kettensägen drinnen" gefiel mir einfach nicht. Irgendwie muss das Auge ja auch was haben! :wink: Die Schutzkleidung für Arbeiten mit der Motorsäge ist jeweils 2x auf den GKW`s vorhanden, sowie 2x auf dem MZKW. Ich glaube insgesamt 6x ist ausreichend und da die Fahrzeuge ja als Zug (also auf einer Einsatzstelle) eingesetzt werden, steht die Schutzbekleidung ja immer zur Verfügung.

Gruß
Dirk

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BeitragVerfasst: 08.11.2007, 01:34 
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Dirk Schramm hat geschrieben:
Du weißt doch ein guter Tischler/Schreiner verlängert dir einen Balken ins Unendliche.

Hmm - Das halte ich für ein Gerücht !

ICH kenne keinen, der das kann ! :wink: :wink:

Hättest du "Schlosser" geschrieben, würde ich dir zustimmen !!

Gruß: Jörg

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