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 Betreff des Beitrags: Humbrol-Verdünner contra Revell-Verdünner
BeitragVerfasst: 18.11.2020, 19:47 
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Hallo zusammen,
normalerweise verwende ich fast ausschließlich Revell Farben und habe auch den passenden Verdünner in der Werkstatt stehen. Bei meinem aktuellen Modell muss ich jetzt Humbrol Farben verwenden, weil es den passenden Farbton nur dort gibt.

Spricht etwas dagegen den Revell Verdünner auch für die Humbrol Farben zu verwenden? oder ist tatsächlich Humbrol Verdünner erforderlich?

Was sind eure Erfahrung?

Danke
Wolfgang

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, der mit den grossen roten/ blauen und orangenen Modellen!!!
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 Betreff des Beitrags: Re: Humbrol Verdünner contra Revell Verdünner
BeitragVerfasst: 18.11.2020, 20:31 
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Beiträge: 2239
Hallo Wolfgang,

ich habe am Anfang meiner Modellbaukarriere(und das ist bei meinem Alter schon ziemlich lange her :) ) auch nur den Verdünner von Revell benutzt, obwohl ich Farben von ganz unterschiedlichen Herstellern benutzt habe(auch Humbrol). Im Laufe der Jahre habe ich aber auch immer mal wieder schlechte Erfahrungen gemacht, z. B. dass die Farbe auch nach mehreren Tagen nicht grifffest ausgetrochnet war. Ich kann nicht nachweisen, dass das an der Kombination aus Farbe und Verdünnung gelegen hat, aber es ist gut möglich. Sicherheitshalber habe ich mir angewöhnt, für jede Farbe eines bestimmten Herstellers auch die Verdünnung von diesem Hersteller zu verwenden. Das mag übertrieben vorsichtig sein, aber es hat sich bewährt. Damit kann ich deine Frage nicht in dem Sinne beantworten, dass du das auch machen musst. Aber ich bin halt diesen Weg gegangen.

Gruß Ulrich

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Die Feuerwehr Hameln im Modell


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 Betreff des Beitrags: Re: Humbrol-Verdünner contra Revell-Verdünner
BeitragVerfasst: 19.11.2020, 07:42 
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ich verwende Universalverdünner ausm Baumarkt. Für Alles.


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 Betreff des Beitrags: Re: Humbrol-Verdünner contra Revell-Verdünner
BeitragVerfasst: 20.11.2020, 07:36 
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Registriert: 07.05.2007, 13:34
Beiträge: 1224
Hallo zusammen, vielen Dank euch beiden für eure Meinungen.

Unterschiedlicher können die Vorgehensweisen fast nicht mehr sein :shock: :shock:

Ich habe gestern mal ein kleines Teil mit der Farbe gestrichen (ohne zusätzliche Verdünnung) und bin von dem Ergebnis leider überhaupt nicht begeistert. Anstatt zu decken hat die Farbe fast nur einen lasierenden Auftrag ergeben. Es handelt sich um einen der "Gloss"- Farbtöne von Humbrol. Also entweder ist die Farbe überlagert, was ich allerdings nicht glaube (liess sich nämlich sehr gut aufrühren) oder es liegt an dem Farbtyp "Gloss".

Bevor ich die Lackierung des Babx NAW angehe muss ich hier wohl noch etwas experimentieren oder mir eine andere Farbe suchen.

Mal sehen wie es weitergeht.
Bis dann
Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: Humbrol-Verdünner contra Revell-Verdünner
BeitragVerfasst: 20.11.2020, 15:42 
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Registriert: 05.11.2008, 16:58
Beiträge: 5427
Hallo Wolfgang,

nach meinen Erfahrungen sind die Farben von Revell und Humbrol (die Metalldöschen) vom Prinzip her gleich, insofern sollten die Verdünner austauschbar sein. Ein normaler "Nitroverdünner" aus dem Baumarkt sollte es auch tun.
Aber innerhalb der Hersteller reagieren die Farben schon nicht immer gleich, auch bei Revell habe ich Farbtöne (v.a. Hellelfenbein), die sich überhaupt nicht gut vermalen lässt, ungefähr so wie bei Dir beschrieben. An "Gloss" selber dürfte es nicht liegen, manchmal scheint die Mischung der Bestandteile ab Werk einfach nicht zu stimmen. Von daher lässt sich nichts garantieren, Überraschungen der unfreundlichen Art bleiben nie ausgeschlossen.

Nun kenne ich den benötigten Farbton nicht, aber schaue doch mal bei Elita Farben rein, die sind bei der Menge an Farbtönen recht gut aufgestellt. Im Extremfall kann man auch mal anfragen, ob ein Farbton extra angemischt werden kann, sofern eine gute Vorlage vorhanden ist.

Meister Karl-Heinz Müller in Siegen bietet auch richtig gute Farben an, die auf Wunsch nach einem bestimmten Farbton auch extra angemischt werden. Er hat zwei Arten von Farben: Kunstharz ähnlich Revell, in der Qualität aber deutlich besser; und Acrylfarben, die allerdings nicht mit den "Wasser-Acrylfarben" (Vallejo und Co.) zu verwechseln sind, stattdessen haben diese ein extrem aggressives Lösungsmittel und sind damit praktisch nicht mit anderen Farben kombinierbar. Auch sind diese beiden Farben ab Kaufdatum offiziell nur ein Jahr haltbar, dafür aber leider reichlich teuer.

_________________
Viele Grüße von der Südbaar -
Ralf
...Bei mir sind übrigens Theorie und Praxis bestens vereint...! O.o


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